Die .40 S&W (Smith & Wesson) wurde 1990 gemeinsam von Smith & Wesson und Winchester als Reaktion auf das «FBI Miami Shootout» von 1986 entwickelt. Sie sollte die Lücke zwischen 9mm (zu schwach, so die damalige Meinung) und .45 ACP (zu gross, zu viel Rückstoss) schliessen.
Technische Daten
- Geschossdurchmesser: 10,16 mm (.400")
- Hülsenlänge: 21,59 mm
- Patronenlänge: 28,83 mm
- Geschossgewicht: 10,0–11,7 g (155–180 grain)
- Mündungsenergie: 550–700 J
- Mündungsgeschwindigkeit: 320–380 m/s
- Maximaler Gasdruck: 2.250 bar (CIP)
Einsatzgebiete
In den 1990er/2000er-Jahren Standard-Polizeikaliber in den USA. Das FBI wechselte 2015 zurück auf 9mm — seither rückläufige Verbreitung. Im IPSC-Sport relevant wegen des «Major Power Factor». Waffen in .40 S&W können mit einem Laufwechsel oft auf 9mm umgerüstet werden.
Verbreitung in der Schweiz
Relativ selten. Einige IPSC-Schützen verwenden .40 S&W für Major-Division. Typische Waffen: Glock 22/35, SIG P226, CZ 75. Preise: CHF 0.70–1.20/Schuss.
Varianten
- FMJ: Vollmantel für Training
- JHP: Hohlspitz für Dienst
- 155gr: Leichtere Laborierung, mehr Geschwindigkeit